Leistung

GEWÄHRLEISTUNG

3 Jahre auf Material und Verarbeitung Sicher ist sicher!
Nach dem Konsumentenschutzgesetz verjähren Gewährleistungsansprüche bei beweglichen Sachen grundsätzlich nach 2 Jahren.
Bei unbeweglichen Sachen, dazu zählt auch ein verlegter Boden  nach 3 Jahren ab Lieferung.
Sollte ein Mangel  innerhalb dieser Zeit auftreten, sind wir vor Ort, begutachten  diesen Mangel und reparieren diesen  im Falle eines Gewährleistungsanspruches für sie kostenlos!

Gewährleistung und Garantie
KonsumentInnen haben ein Recht darauf, dass die erworbenen Waren bzw. die bestellten Leistungen den getroffenen Vereinbarungen entsprechen. Treten dennoch Mängel auf, so besteht der Anspruch auf Gewährleistung. Das Unternehmen muss je nach der Art des Mangels entweder nachbessern, eine Preisminderung gewähren, die mangelhafte Sache ersetzen oder sie schließlich überhaupt zurücknehmen und das Geld zurückgeben. Der Gewährleistungsanspruch richtet sich an die unmittelbaren VertragspartnerInnen (HändlerInnen), besteht auf Grund des Gesetzes und kann gegenüber KonsumentInnen vertraglich nicht wesentlich eingeschränkt werden.

Mangel

Ein Mangel liegt immer dann vor, wenn die Sache nicht dem Vertrag entspricht. Dabei kommt es nicht nur darauf an, was ausdrücklich im Vertragstext angeführt war. Maßgeblich ist auch, welche Eigenschaften man von der Sache gewöhnlich erwartet und welche Informationen von den VerkäuferInnen gegeben wurden. Außerdem muss die Sache auch den in der Werbung oder in Prospekten und Katalogen vom / von der HerstellerIn geweckten Erwartungen entsprechen. Dies gilt nicht, wenn die VerkäuferInnen diese Werbemittel nicht kannten oder sie diese Angaben beim Vertragsabschluss ausdrücklich berichtigt haben.

Ist der Mangel bei der Lieferung gleich erkennbar, besteht keine Verpflichtung, die Ware zu übernehmen. Man kann die mangelhafte Leistung auch ablehnen, das Unternehmen gerät dann in Verzug . Auch wenn die Ware übernommen wird, sollte der Mangel sofort gerügt und auf den Lieferpapieren festgehalten werden. Der Anspruch auf Gewährleistung geht aber nicht verloren, wenn ein Mangel nicht gleich bei Übergabe beanstandet wird. Dennoch sollte schon aus Beweisgründen eine sofortige Rüge erfolgen. Auch wenn ein Mangel erst später erkennbar wird, sollte möglichst bald das Unternehmen kontaktiert werden.

Gewährleistungsfrist

Die Gewährleistungsfrist beträgt grundsätzlich zwei Jahre. Nur bei unbeweglichen Sachen, also vor allem Grundstücken, Häusern oder Wohnungen, ist eine längere Frist von drei Jahren vorgesehen. Eine Verkürzung der Frist (maximal auf ein Jahr) ist nur beim Verkauf gebrauchter Sachen zulässig, wenn dies individuell vereinbart wird. Die Frist beginnt mit der Übergabe der Ware zu laufen.
Der Gewährleistungsanspruch besteht für Mängel, die schon bei der Übergabe des Produkts bestehen, auch wenn sie erst später erkennbar werden. Die Verwendung eines ungeeigneten Materials ist zum Beispiel ein Mangel, auch wenn das Produkt erst Monate nach dem Kauf zerbricht.
Bei Mängeln, die innerhalb von sechs Monaten erkennbar werden, wird gesetzlich vermutet, dass sie schon bei der Übergabe vorhanden waren. Das Unternehmen könnte aber das Gegenteil beweisen, etwa wenn der Mangel durch spätere Gewalteinwirkung entstanden ist. Nach Ablauf von sechs Monaten muss der/die KonsumentIn entweder beweisen, dass es sich um einen Mangel handelt, der schon seit der Übergabe bestanden hat, oder dass der Mangel bereits in den ersten sechs Monaten ab Übergabe aufgetreten ist.

Gewährleistungsansprüche

In erster Linie richtet sich der Gewährleistungsanspruch grundsätzlich darauf, dass die Mängel beseitigt werden, die Sache also verbessert/repariert oder ausgetauscht wird. Als KonsumentIn kann man wählen, ob man die Sache lieber repariert oder ausgetauscht haben will. Das Unternehmen kann aber, wenn der Austausch mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden wäre, auch die Reparatur durchführen bzw. umgekehrt bei einem zu hohen Reparaturaufwand auch den Austausch anbieten. Bei beweglichen körperlichen Sachen umfasst die von dem/der VerkäuferIn vorzunehmende Abhilfe (Reparatur oder Austausch) grundsätzlich auch einen etwaig damit verbundenen Aus- und Einbau der Sache, und zwar auch dann, wenn sie nicht von dem/der VerkäuferIn selbst eingebaut wurde. Diese Verpflichtung besteht bei beweglichen körperlichen Sachen auch dann, wenn die Kosten des Aus- und Einbaus verglichen mit dem Wert der Sache ohne Mangel und der Bedeutung des Mangels unverhältnismäßig wären, doch könnte dann in gewissen Fällen (zB Sache wurde nicht von dem/der VerkäuferIn eingebaut und KäuferIn will Ersatz für Aus- und Einbaukosten) auch den/die KäuferIn eine finanzielle Beteiligung an den Aus- und Einbaukosten treffen.

Ist weder Reparatur noch Austausch möglich und ist der Mangel nur geringfügig, so ist der Preis herabzusetzen. Bei nicht bloß geringfügigen Mängeln kann in diesem Fall der/die KäuferIn auch die Aufhebung des Vertrags fordern. Juristisch spricht man in diesem Fall von „Wandlung". In diesem Fall muss man das Geld zurückbekommen und braucht sich - wie auch bei der Preisminderung - keinesfalls mit einer Gutschrift (einem Gutschein) begnügen. Der/die KonsumentIn ist grundsätzlich auch dann auf Preisminderung bzw. Vertragsaufhebung eingeschränkt, wenn der Vertragsgegenstand nicht eine bewegliche körperliche Sache betrifft und die Kosten der Verbesserung oder des Austauschs verglichen mit der Bedeutung des Mangels unverhältnismäßig wären.

Anspruch auf diese 2. Ebene der Ansprüche aus der Gewährleistung (also Preisminderung oder Vertragsaufhebung) hat man als Konsument auch dann, wenn der/die UnternehmerIn die Verbesserung oder den Austausch verweigert oder nicht in angemessener Frist vornimmt, wenn diese Abhilfen für den Übernehmer mit erheblichen Unannehmlichkeiten verbunden wären oder wenn sie ihm aus triftigen, in der Person des Übergebers liegenden Gründen unzumutbar sind. Daneben bleiben die Ansprüche auf Abhilfe bestehen. Auch kommen Ansprüche aus dem Titel des Schadenersatzes in Betracht (etwa weil man einen anderen Unternehmer mit  der Reparatur beauftragt).

Garantie

Bei der Garantie handelt es sich um eine besondere vertragliche Zusage der HerstellerInnen, im Fall der Mangelhaftigkeit eines Produktes dieses zu reparieren, auszutauschen oder sonst Abhilfe zu schaffen. Durch solche Garantien kann der gesetzliche Gewährleistungsanspruch nicht eingeschränkt werden, worauf auch in der Garantie hinzuweisen ist. Allfällige vertragliche Garantien bestehen daher immer zusätzlich zum gesetzlichen Gewährleistungsanspruch. Die Bedingungen der Garantie, vor allem auch etwaige Beschränkungen, müssen in der Garantieerklärung einfach und verständlich dargelegt werden. Die Garantiedauer ist gesetzlich nicht geregelt und kann auch länger sein als die gesetzliche Gewährleistung.

Wichtig

Schon beim Vertragsabschluss sollten Sie darauf bestehen, für Sie wichtige Eigenschaften des Produktes ausdrücklich und detailliert schriftlich festzuhalten.
Alle Unterlagen, die für Ihre Entscheidung für das konkrete Produkt ausschlaggebend waren, sollten Sie aufbewahren, um im Falle eines Mangels nachweisen zu können, was Ihnen in Aussicht gestellt wurde.
Wenn ein grundsätzlich behebbarer - aber nicht geringfügiger - Mangel nicht in angemessener Frist behoben wird, oder wenn sich das Unternehmen überhaupt weigert, die Sache zu reparieren oder auszutauschen, dann können Sie gleich die Vertragsaufhebung (Wandlung) verlangen. Mehrere erfolglose Reparaturversuche müssen Sie sich nicht gefallen lassen.

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